Reinigungsroboter Vergleich Saugroboter ehrlich verglichen

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poolroboter

Poolroboter Vergleich 2026: Die 5 besten Modelle fürs Becken

Redaktion: Karl-Heinz Hirt · Stand 25.10.2026 5 Modelle verglichen So vergleichen wir

Poolroboter gleitet über den Boden eines klaren, türkisblauen Schwimmbeckens
01 Unsere Wahl

Dolphin Liberty 200

ab ca. 649 € 4,6 / 5

Der Liberty 200 ist Maytronics' kabelloses Modell für Pools bis 10 m. Er reinigt laut Hersteller Boden, Wände und Wasserlinie, ein Zyklus dauert 2,5 Stunden. Der Akku (4.800 mAh) wird induktiv geladen, ein Kabel im Pool entfällt. Das kombinierte Fein-/Ultrafein-Filter lässt sich von oben entnehmen. Er wiegt 8,1 kg, Maytronics gibt 2 Jahre Garantie. Er arbeitet ab 30 cm Wassertiefe.

Dafür
  • Kabellos, kein Kabel im Pool, das sich verdrehen kann
  • Reinigt Boden, Wände und Wasserlinie
  • Fein-/Ultrafein-Filter von oben zugänglich
  • 2 Jahre Garantie laut Maytronics
Dagegen
  • Poolgröße auf 10 m begrenzt
  • Akku muss nach jedem Zyklus geladen werden
  • Teurer als der Dolphin E10
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02 Für große Pools mit Treppen

Dolphin Nautilus EON 100

ab ca. 860 € 4,5 / 5

Der Nautilus EON 100 ist Maytronics' neues Topmodell der EON-Serie (2026) und wie der Liberty 200 kabellos, aber für größere Pools bis 15 m ausgelegt. Er reinigt laut Hersteller Boden, Wände, Wasserlinie und Treppen und kommt auch in Flachwasserzonen ab 20 cm Tiefe zurecht. Die SmartMap-Navigation lernt die Poolform kennen, die App Maytronics One übernimmt Zeitplan und Störungsmeldungen. Der Akku hält laut Hersteller bis zu einer Woche Reinigungen (UltraRun), bevor er wieder ans induktive Ladegerät muss. Mit rund 10 kg ist er das schwerste und mit ab ca. 860 € auch das teuerste Modell in diesem Vergleich.

AppMaytronics One mit SmartMap-Navigation
Dafür
  • Kabellos und reinigt laut Hersteller zusätzlich Treppen
  • Größter Poolbereich in diesem Vergleich, bis 15 m
  • App-Steuerung über Maytronics One mit SmartMap-Navigation
  • Akku reicht laut Hersteller bis zu 1 Woche Reinigungen (UltraRun)
Dagegen
  • Teurer als Liberty 200 und Nautilus CC Plus
  • Neu auf dem Markt (2026), noch wenig Praxiserfahrung von Nutzern
  • Mit rund 10 kg schwerer als die anderen Dolphin-Modelle hier
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03 Für große Pools

Dolphin Nautilus CC Plus

ab ca. 799 € 4,4 / 5

Der Nautilus CC Plus ist Maytronics' Modell für größere Pools bis 12 m. Er reinigt Boden und Wände, die Wasserlinie gehört nicht dazu. Das Kabel ist 15 m lang, ein Zyklus dauert 2 Stunden. Mit dem Feinfilter-Set hält er auch feinere Partikel zurück. Einen Wochenplaner hat er, eine App nicht. Er wiegt 9,45 kg, Maytronics gibt 2 Jahre Garantie.

AppKeine (Wochenplaner)
Dafür
  • Pools bis 12 m, mehr als Liberty 200 und E10
  • Reinigt Boden und Wände
  • Wochenplaner an Bord
  • 2 Jahre Garantie laut Maytronics
Dagegen
  • Reinigt die Wasserlinie nicht
  • Keine App
  • Teurer als Liberty 200 und E10, aber ohne deren Wasserlinienreinigung
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04 Günstigster echter Roboter

Dolphin E10

ab ca. 549 € 4,2 / 5

Der Dolphin E10 ist der Einstieg in die Welt der echten Poolroboter, mit eigenem Antrieb und eigenem Filter, ohne Abhängigkeit von der Poolpumpe. Gedacht für Pools bis 8 m. Er reinigt nur den Boden, nicht Wände oder Wasserlinie. Das Kabel ist 12 m lang, ein Zyklus dauert 1,5 Stunden. Er wiegt 6,63 kg, Maytronics gibt 2 Jahre Garantie. Keine App, keine Navigation per Karte: Für kleinere Pools mit überschaubarem Schmutzeintrag ist das praktikabel.

AppKeine
Dafür
  • Echter Roboter mit eigenem Antrieb, unabhängig von der Poolpumpe
  • Günstigster echter Poolroboter in diesem Vergleich
  • Einfache Bedienung ohne App oder Einrichtung
  • Kürzester Zyklus (1,5 h)
Dagegen
  • Reinigt nur den Boden, keine Wände und keine Wasserlinie
  • Keine App-Steuerung
  • Maximale Poolgröße 8 m
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05 Budget-Einstieg

Intex ZX300 Deluxe

ab ca. 90 € 3,7 / 5

Der Intex ZX300 Deluxe ist kein Poolroboter im engeren Sinn, sondern ein druckseitiger Reiniger: Er hat weder Akku noch Stromkabel, sondern wird per Schlauch von einer Intex-Pumpe mit 6,1 bis 13,2 m³/h angetrieben. Ohne passende Pumpe läuft er nicht. Der Schlauch ist ca. 6,5 m lang. Er reinigt Boden und Wände, die rotierende Doppelbürste reicht bis zur Wasserlinie. Für Aufstellpools ist er ein günstiger Einstieg, wer Wasserlinie, Kabelfreiheit oder einen selbstständigen Zyklus erwartet, greift besser zu einem Dolphin.

AppKeine
Dafür
  • Sehr günstiger Einstiegspreis
  • Kein Akku und kein Stromkabel
  • Einfacher Aufbau
Dagegen
  • Braucht eine passende Intex-Pumpe, läuft nicht allein
  • Schlauch nur ca. 6,5 m lang
  • Leistung abhängig von der Pumpe
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Preise: ca.-Richtwerte aus Hersteller-Webseiten und Amazon.de, Stand 25.10.2026. Aktuelle Preise beim Händler prüfen. * = Werbung/Affiliate-Link.

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Wer einen Pool besitzt, kennt die Arbeit dahinter: Regelmäßiges Kehren des Beckenbodens, Reinigen der Wände und Abschöpfen von Blättern und Insekten kostet pro Saison Stunden. Poolroboter erledigen diesen Teil selbstständig. Sie saugen Schmutz ab, filtern das Wasser und reinigen je nach Modell Boden, Wände und Wasserlinie, während man etwas anderes tut. Das ist nicht nur bequemer, sondern verbessert auch die Wasserqualität und verlängert die Standzeit von Chlor und Salzelektrolyse.

Was unterscheidet echte Poolroboter von druckseitigen Reinigern?

Der Unterschied ist grundlegend und wird beim Kauf oft unterschätzt. Ein echter Poolroboter wie der Dolphin E10, Nautilus CC Plus, Nautilus EON 100 oder Liberty 200 hat einen eigenen Antrieb und einen eigenen Filter. Er arbeitet unabhängig von der Filteranlage des Pools. E10 und Nautilus CC Plus hängen an einem Kabel, Liberty 200 und Nautilus EON 100 laufen mit Akku. Der E10 reinigt den Boden, der Nautilus CC Plus Boden und Wände, der Liberty 200 zusätzlich die Wasserlinie, und der Nautilus EON 100 zusätzlich die Treppen.

Ein druckseitiger Reiniger wie der Intex ZX300 Deluxe funktioniert anders: Er hat weder Akku noch Stromkabel. Ein Schlauch verbindet ihn mit einer Intex-Pumpe (6,1 bis 13,2 m³/h), und der Wasserdruck treibt ihn an. Das ist günstig, macht ihn aber von der Pumpe abhängig.

Für Aufstellpools, bei denen hauptsächlich Sand und Grobschmutz entfernt werden soll, ist der ZX300 Deluxe als Einstieg brauchbar. Sobald man einen selbstständigen Zyklus, mehr Kontrolle oder die Reinigung der Wasserlinie möchte, führt kein Weg an einem echten Poolroboter vorbei.

Worauf beim Kauf achten?

Pool-Typ: Ob dein Becken (Beton, Fliesen, Liner, Folie) zum Roboter passt, steht in der Herstellerbeschreibung. Die Angaben dazu haben wir für die Modelle hier nicht einzeln geprüft. Lies sie vor dem Kauf nach.

Poolgröße: Maytronics nennt als maximale Poolgröße 8 m für den E10, 10 m für den Liberty 200, 12 m für den Nautilus CC Plus und 15 m für den neuen Nautilus EON 100, das größte Becken in diesem Vergleich. Beim E10 hat das Kabel 12 m, beim Nautilus CC Plus 15 m. Ein zu kurzes Kabel bedeutet, dass der Roboter bestimmte Bereiche nicht erreicht. Liberty 200 und Nautilus EON 100 sind kabellos.

Reinigungsfläche: Der E10 reinigt nur den Boden. Der Nautilus CC Plus reinigt Boden und Wände, aber nicht die Wasserlinie. Der Liberty 200 reinigt Boden, Wände und Wasserlinie. Der Nautilus EON 100 reinigt laut Hersteller zusätzlich die Treppen und kommt auch in Flachwasserzonen ab 20 cm Tiefe zurecht. Wenn der Schmutzrand am Wasserspiegel dein Problem ist, ist das ein wichtiger Unterschied.

Filter: E10 und Nautilus CC Plus bringen ein Feinfilter-Set mit, der Nautilus EON 100 ebenfalls, mit 70-Mikron-Gewebe. Der Liberty 200 hat ein kombiniertes Fein-/Ultrafein-Filter, das sich von oben entnehmen lässt.

App-Steuerung: E10 und Nautilus CC Plus haben keine App. Der Nautilus CC Plus hat einen Wochenplaner. Der Nautilus EON 100 hat mit Maytronics One eine App inklusive SmartMap-Navigation, die die Poolform lernt und den Reinigungsplan daran anpasst. Zur App-Steuerung des Liberty 200 haben wir keine Herstellerangabe gefunden.

Fazit

Für die meisten Poolbesitzer bis 10 m ist der Dolphin Liberty 200 die durchdachteste Wahl: kabellos, Boden, Wände und Wasserlinie, ab ca. 649 €. Hast du ein größeres Becken bis 15 m und willst auch die Treppen gereinigt haben, ist der neue Dolphin Nautilus EON 100 die stärkste Option hier, kabellos mit App-Steuerung, aber ab ca. 860 € auch die teuerste. Wer ein großes Becken bis 12 m hat und auf Akku, App und Wasserlinie verzichten kann, ist mit dem günstigeren Dolphin Nautilus CC Plus gut bedient. Wer ein kleines Becken bis 8 m und ein enges Budget hat, nimmt den Dolphin E10, der als günstigster echter Roboter in diesem Vergleich den Boden erledigt. Der Intex ZX300 Deluxe ist ein günstiger druckseitiger Einstieg für Aufstellpools, wenn du schon eine passende Intex-Pumpe hast.

Quellen

Diese Seite enthält Affiliate-Links. Die Angaben beruhen auf Herstellerangaben, nicht auf eigenen Messungen. Preise sind Richtwerte.