wischfunktion
Saug-Wisch-Roboter oder getrennte Geräte? Vergleich 2026
Roborock QV 35A
Kombi-Saug-Wischroboter mit selbstreinigender Station: Sie entleert den Staub und wäscht die Mopps, laut Hersteller bis zu 65 Tage ohne Eingriff. 8.000 Pa Saugkraft, PreciSense-LiDAR ohne RGB-Kamera, zwei rotierende Mopps, die bei Teppich automatisch anheben. Der günstigste Einstieg in diesem Vergleich mit voller Selbstreinigung.
| Saugkraft | 8.000 Pa (Herstellerangabe) |
| Navigation | PreciSense-LiDAR, ohne RGB-Kamera |
| Wischfunktion | Ja, zwei rotierende Mopps, Anhebung bei Teppich (10 mm) |
| Absaugstation | Ja, Staubentleerung und Mopp-Selbstwäsche, bis 65 Tage laut Hersteller |
| Lautstärke | 64 dB Normalbetrieb laut testberichte.de |
- Selbstreinigende Station spart dir bis zu 65 Tage lang das manuelle Entleeren
- 8.000 Pa Saugkraft laut Hersteller, PreciSense-LiDAR navigiert zuverlässig
- Mopp hebt sich bei Teppich automatisch an
- Günstigster Einstieg mit Selbstwäsche-Station in diesem Vergleich
- Wischleistung bleibt hinter einem dedizierten Wischroboter mit echtem Sprühdruck zurück
- 64 dB im Normalbetrieb sind hörbar
- Die Station braucht eine feste Ecke, keine Wandmontage möglich
Dreame L20 Ultra
Kombi-Saug-Wischroboter mit 7.000 Pa, der stärksten Saugkraft in diesem Vergleich, plus MopExtend-Technologie: Die Mopps fahren bis an Wände und Möbelkanten aus und heben bei Teppich automatisch an. Die Basisstation reinigt sich laut Hersteller selbst, ist dafür aber auch die größte Station in diesem Vergleich.
| Saugkraft | 7.000 Pa (Herstellerangabe) |
| Navigation | Pathfinder 2.0 LiDAR |
| Akku | 5.200 mAh laut Hersteller |
| Wischfunktion | Ja, MopExtend-Technologie, Mopp hebt bei Teppich automatisch an |
| Absaugstation | Ja, selbstreinigende Basisstation laut Hersteller |
| Lautstärke | unbekannt, Dreame nennt keinen dB-Wert |
- 7.000 Pa Saugkraft, stärker als die meisten Kombigeräte dieser Preisklasse
- MopExtend hebt und entfernt die Mopps automatisch, inklusive Randreinigung
- Selbstreinigende Basisstation laut Hersteller für Teppich und Hartboden
- Bei Amazon am 09.10.2026 nur gebraucht angeboten, deshalb hier ohne Kauflink
- Mit ca. 699–1.038 € deutlich teurer als der Einstieg
- Größte Station in diesem Vergleich, laut Hersteller 606,5 × 426 × 499 mm
- Kein belegter Lautstärkewert verfügbar
eufy C10
Reiner Saugroboter ohne jede Wischfunktion, gedacht als Sauger-Hälfte einer getrennten Zwei-Geräte-Lösung. 4.000 Pa Saugkraft, Punktlaser- und Multi-Infrarot-Navigation statt Vollflächen-LiDAR, dafür mit 7,3 cm die flachste Bauform und der kleinsten Absaugstation in diesem Vergleich.
| Saugkraft | 4.000 Pa |
| Navigation | Punktlaser und Infrarot, kein Vollflächen-LiDAR |
| Wischfunktion | Nein, reines Saugen |
| Absaugstation | Ja, 27,5 × 21,2 × 19,1 cm, 3 L Staubbehälter |
| Lautstärke | 51 dB laut testberichte.de (03.06.2025) |
| Höhe | 7,3 cm |
- Kleinste Absaugstation in diesem Vergleich, passt auch in kleine Flure
- Mit 51 dB laut testberichte.de leise
- Reines Saugen ohne Kompromiss durch ein eingebautes Wischsystem, ideal fürs Duo
- Nur 4.000 Pa Saugkraft, schwächste in diesem Vergleich
- Kein Vollflächen-LiDAR, Navigation wirkt laut Test teils unruhig
- Wischt selbst nicht, du brauchst zwingend ein zweites Gerät
iRobot Braava jet m6
Dedizierter Wischroboter ohne Saugfunktion, die Wisch-Hälfte einer getrennten Zwei-Geräte-Lösung. Precision Jet Spray mit drei Sprühstufen, iAdapt-3.0-Navigation mit Kartierung, laut Datenblatt bis zu 92 m² pro Ladung. Läuft unabhängig vom Saugroboter, ganz ohne gemeinsame App-Kopplung nötig.
| Navigation | iAdapt 3.0 mit Imprint-Kartierung laut Datenblatt |
| Wischfunktion | Ja, kein Saugmodul |
- Precision Jet Spray mit drei Sprühstufen, laut Datenblatt gründlicher als ein mitlaufender Kombi-Mopp
- iAdapt 3.0 mit Imprint-Kartierung, kann laut Hersteller mit Roomba-Modellen koppeln
- Kompakt und leicht, 2,2 kg, passt in kleine Wohnungen
- Aktuell nur wenige Einheiten auf Lager (Amazon.de, Stand 30.09.2026)
- iRobot durchlief Anfang 2026 ein Insolvenzverfahren und gehört jetzt dem chinesischen Eigentümer Picea, laufender Support wird vom Hersteller zugesichert
- Kein eigenes Saugmodul, du brauchst zwingend ein zweites Gerät
Preise: ca.-Richtwerte aus Hersteller-Webseiten und Amazon.de, Stand 30.09.2026. Aktuelle Preise beim Händler prüfen. * = Werbung/Affiliate-Link.
Ein Kombiroboter reicht für die meisten Haushalte. Der Roborock QV 35A saugt und wischt in einem Durchgang und wäscht seinen Mopp selbst, für ca. 290–370 €. Zwei getrennte Geräte, etwa ein eufy C10 als Saugroboter plus ein Braava jet m6 als dedizierter Wischroboter, lohnen sich nur, wenn du regelmäßig eingetrocknete Flecken wegwischst oder maximalen Wischdruck willst.
Was unterscheidet Kombi- von getrennten Geräten?
Ein Kombiroboter saugt und wischt in einem Gerät. Der QV 35A macht das mit 8.000 Pa Saugkraft und zwei rotierenden Mopps, die bei Teppich automatisch anheben, seine Station entleert den Staub und wäscht die Mopps selbst. Wer mehr Saugkraft will, findet sie beim Dreame L20 Ultra mit 7.000 Pa und MopExtend-Technologie für Randnähe, allerdings bei einer deutlich größeren Basisstation.
Bei getrennten Geräten kaufst du einen dedizierten Saugroboter und einen dedizierten Wischroboter. Der eufy C10 saugt mit 4.000 Pa und wischt nicht mit. Für das Wischen kommt ein Braava jet m6 dazu: Er arbeitet mit Precision Jet Spray und drei Sprühstufen in einem eigenen Durchgang, statt nur einen feuchten Mopp hinterherzuziehen. Beide Geräte laufen unabhängig, ohne gemeinsame App oder Zeitplan.
Anschaffungskosten im Vergleich
| Weg | Gerät(e) | Preis ca. |
|---|---|---|
| Kombi Einstieg | Roborock QV 35A | 290–370 € |
| Kombi Oberklasse | Dreame L20 Ultra | 699–1.038 € |
| Getrennt | eufy C10 + Braava jet m6 | 484–819 € |
Auffällig: Der günstigste Kombiroboter in diesem Vergleich ist zugleich der mit der vollständigsten Selbstreinigung. Die getrennte Lösung liegt preislich zwischen den beiden Kombi-Optionen, bringt dafür aber zwei eigenständige, jeweils spezialisierte Geräte.
Laufende Kosten lassen sich seriös nur mit deinem eigenen Nutzungsprofil beziffern: zwei Geräte bedeuten zwei Verbrauchsteile-Sortimente (Mopps, Filter, Beutel) und zwei Wartungsroutinen, ein Kombigerät nur eine. Feste Jahresbeträge dafür würden wir uns nur ausdenken, deshalb nennen wir hier bewusst keine.
Platzbedarf: eine Station oder zwei
| Gerät | Station laut Hersteller | Einordnung |
|---|---|---|
| Roborock QV 35A | 340 × 521 × 487 mm | mittelgroß, keine Wandmontage nötig |
| Dreame L20 Ultra | 606,5 × 426 × 499 mm | die größte Station in diesem Vergleich |
| eufy C10 (Absaugstation) | 275 × 212 × 191 mm | die kleinste Station in diesem Vergleich |
| Braava jet m6 | keine Herstellerangabe zur Ladestation; Roboter selbst 270 × 252 × 90 mm | keine Absaugung, kein Wassertank in der Station |
Bei getrennten Geräten brauchst du zwei Stellplätze statt einem. Das fällt in kleinen Wohnungen stärker ins Gewicht als der reine Platzverbrauch der Stationen, weil beide fest stehen müssen, meist an unterschiedlichen Stellen im Wohnbereich.
Wischleistung: wo die Unterschiede wirklich liegen
Bei der Saugleistung gibt es zwischen Kombi- und getrennten Geräten keinen grundsätzlichen Unterschied, ein Dreame L20 Ultra saugt mit 7.000 Pa stärker als viele reine Saugroboter der gleichen Preisklasse. Beim Wischen sieht es anders aus:
| Aufgabe | Kombigerät (z. B. QV 35A) | Dedizierter Wischroboter (Braava jet m6) |
|---|---|---|
| Alltags-Staubwischen | Gut, im selben Durchgang wie das Saugen | Sehr gut, eigener Durchgang nötig |
| Eingetrocknete Flecken | Bedingt, geringerer Anpressdruck | Gut, drei Sprühstufen laut Datenblatt |
| Randnähe | Modellabhängig (MopExtend beim L20 Ultra gut) | Gut, laut Hersteller eigens dafür entwickelt |
| Zusatzaufwand | Keiner, ein Durchgang reicht | Zweiter Durchgang, eigene Zeitplanung |
Für Alltagsstaub auf Fliesen, Parkett oder Laminat reicht ein Kombigerät fast immer. Küchenboden mit eingetrockneten Flecken oder ein hoher Wischanspruch sprechen für die getrennte Lösung.
Für wen lohnt sich was?
Ein Kombiroboter wie der Roborock QV 35A reicht, wenn:
- du hauptsächlich Fliesen, Parkett oder Laminat hast
- dir tägliche Alltagsreinigung wichtiger ist als wöchentliche Grundreinigung
- du nur eine Station und eine App verwalten willst
Zwei getrennte Geräte lohnen sich, wenn:
- du regelmäßig eingetrocknete Verschmutzungen wegwischen willst
- du bereits einen Saugroboter besitzt und nur das Wischen nachrüstest
- du Saug- und Wischleistung jeweils unabhängig voneinander maximieren willst
Fazit
Für die meisten Haushalte ist der Roborock QV 35A die einfachste und günstigste Lösung: eine Station, eine App, Selbstwäsche inklusive. Willst du maximale Saugkraft in der Kombi, ist der Dreame L20 Ultra die stärkere Wahl. Und wer wirklich jeden Fleck wegwischen will, kombiniert einen eufy C10 mit einem Braava jet m6 und akzeptiert dafür zwei Stationen und zwei Apps.
→ Jetzt die besten Saug-Wisch-Roboter im Vergleich ansehen
Häufige Fragen
Wie hoch sind die laufenden Kosten für Strom, Beutel, Reinigungsmittel und Ersatzteile bei einem Saug-Wischroboter?
Strom fällt kaum ins Gewicht, die Station verbraucht ähnlich wenig wie ein kleiner Haushaltsakku. Den Großteil der laufenden Kosten machen Ersatz-Mopppads und Filter aus. Bei der getrennten Lösung (eufy C10 + Braava jet m6) kommen zwei Verbrauchsteile-Sortimente zusammen: Staubbeutel und Filter für den eufy C10, Reinigungslösung und Wischpads für den Braava jet m6 – und zwei Wartungsroutinen statt einer. Feste Jahresbeträge nennen wir bewusst nicht, weil der Verbrauch stark vom Haushalt abhängt.
Eignet sich ein Saug-Wischroboter für Vinyl-Böden?
Ja. Vinyl zählt als Hartboden, für den sowohl der Roborock QV 35A als auch die getrennte Lösung geeignet sind. Der QV 35A saugt und wischt Vinyl in einem Durchgang; bei empfindlichem Klick-Vinyl mit sichtbaren Fugen stellst du die Wischfunktion in der App zeitweise auf „Nur Saugen“, um Feuchtigkeit in den Fugen zu vermeiden. Willst du die Feuchtigkeit beim Wischen komplett selbst steuern, nimmst du stattdessen den eufy C10 zum Saugen plus den Braava jet m6 mit seinen drei Sprühstufen zum Wischen.
Wie gut kommen diese Modelle mit Hochflorteppich und Hindernissen wie Stuhlbeinen zurecht?
Keines der vier Geräte haben wir speziell mit Hochflorteppich oder Stuhlbeinen getestet, die Datenblätter liefern aber Anhaltspunkte. Beim Wischen heben sowohl der Roborock QV 35A (10 mm) als auch der Dreame L20 Ultra (MopExtend) den Mopp auf Teppich automatisch an, damit der Teppich nicht nass wird. Bei Hindernissen wie Stuhlbeinen sind alle vier Geräte auf Laser- beziehungsweise Infrarotsensoren angewiesen, keines hat eine Kamera-KI zur Objekterkennung. Der eufy C10 wirkt laut Test teils unruhig in der Navigation und bleibt gelegentlich an Kabeln hängen, ein ähnliches Risiko besteht bei dünnen Stuhlbeinen. Räum besonders bei diesen beiden Geräten den Boden vor dem Start kurz auf. Mehr zum Umgang mit Teppich im Vergleich für Teppich.
Quellen
- Roborock QV 35A: de.roborock.com, offizielle Produktseite; geizhals.de, Preisvergleich (beide abgerufen 30.09.2026); testberichte.de-Test, Lautstärkeangabe (abgerufen 29.09.2026)
- Dreame L20 Ultra: de.dreametech.com, offizielle Produktseite; geizhals.de, Preisvergleich; digitec.ch, Herstellerangabe zu den Stationsmaßen (alle abgerufen 30.09.2026)
- eufy C10: anker.com/de, offizielle Produktseite; geizhals.de-Datenblatt, Preisvergleich und Lautstärkeangabe (alle abgerufen 29./30.09.2026)
- iRobot Braava jet m6: geizhals.de, Preisvergleich und Datenblatt (abgerufen 30.09.2026); manufacturingdive.com, Bericht zur iRobot-Insolvenz und Übernahme durch Picea (abgerufen 30.09.2026)
- Lieferbarkeit aller vier Produkte: Amazon.de (abgerufen 30.09.2026)
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