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Saugroboter ohne Kamera 2026 – die besten LiDAR-Modelle
Volle Kontrolle über deine Privatsphäre: fünf LiDAR-Saugroboter von rund 120 bis 600 Euro, die ganz ohne RGB-Kamera navigieren und trotzdem zuverlässig kartieren. Unser Favorit: der Roborock Qrevo S Pro (ca. 389–599 €).
Roborock Qrevo S Pro
Roborock bestätigt für den Qrevo S Pro ausdrücklich: keine RGB-Kamera. Statt Bildsensor arbeitet die Hinderniserkennung mit strukturiertem Licht und Infrarot, die Kartierung übernimmt PreciSense-LiDAR. 18.500 Pa Saugkraft, eine All-in-One-Station mit 75 °C Heißwasser-Moppwäsche und zwei rotierende, auf Teppich anhebbare Mopps machen ihn zum technisch vollständigsten Modell in diesem Vergleich. Marktstart war im April 2026.
| Saugkraft | 18.500 Pa |
| Navigation | PreciSense LiDAR + strukturiertes Licht (keine Kamera) |
| Wischfunktion | Ja – 75 °C Heißwasser-Moppwäsche, 2 rotierende Mopps (200 U/min) |
| Absaugstation | Ja – All-in-One-Dock inklusive |
| Lautstärke | unbekannt (Hersteller nennt keinen dB-Wert) |
| Staubbehälter | 0,33 l (Roboter) / 2,7 l (Station) |
| Höhe | 9,65 cm |
- Hersteller bestätigt ausdrücklich keine RGB-Kamera, strukturiertes Licht statt Bildsensor
- 18.500 Pa Saugkraft, zweitstärkste Option in diesem Vergleich
- 75 °C Heißwasser-Moppwäsche in der Station statt kalter Selbstreinigung
- Getestet von home&smart: 83 von 100 Punkten (Mai 2026)
- Teuerste Option im Vergleich, UVP 599,99 € beim Hersteller
- Akkulaufzeit mit rund 3 Stunden kürzer als bei Mova E40 Ultra
- Kleiner Robotertank (0,33 l), bei großen Wohnungen häufigere Rückkehr zur Station
Roborock QV 35A
Reine PreciSense-LiDAR-Navigation, Hinderniserkennung per Reactive Tech mit strukturiertem Licht statt Kamera, 8.000 Pa Saugkraft und eine All-in-One-Station, die Staub automatisch entleert und Frischwasser nachfüllt. Die zwei rotierenden Mopps waschen sich in der Station selbst; wer nur saugen will, schaltet das Wischen per App ab.
| Saugkraft | 8.000 Pa (Herstellerangabe) |
| Navigation | PreciSense LiDAR, Reactive-Tech-Hinderniserkennung mit strukturiertem Licht (keine Kamera) |
| Akku | laut testberichte.de rund 180 Min. Laufzeit |
| Wischfunktion | Ja – zwei rotierende selbstwaschende Mopps, per App-Modus „Nur saugen“ abschaltbar |
| Absaugstation | Ja – automatische Staubentleerung und Wasserbefüllung, laut Roborock bis 65 Tage ohne Entleeren |
| Lautstärke | ca. 64 dB im Normalbetrieb laut testberichte.de |
- Reine LiDAR-Navigation ohne Kamera, Hinderniserkennung per strukturiertem Licht statt Bildsensor
- All-in-One-Station übernimmt Staubentleerung und Wasserbefüllung automatisch
- Wischfunktion serienmäßig, nicht nur als Zubehör wie beim Vorgänger
- Mit 8.000 Pa schwächer als Mova E40 Ultra und Qrevo S Pro in diesem Vergleich
- Kein Warmluft-Trocknungssystem für die Mopps
Mova E40 Ultra
Mova ist Dreames Zweitmarke für den Preis-Leistungs-Bereich. Der E40 Ultra navigiert per fest verbautem LiDAR-Laserturm und erkennt Hindernisse mit einem Einzel-Laser, ganz ohne Kamera, bestätigt in mehreren unabhängigen Tests. Mit 19.000 Pa hat er die höchste Saugkraft in diesem Vergleich, dazu einen ausfahrbaren Mopp und eine Station mit Moppwäsche und Heißlufttrocknung. Bei Amazon.de braucht er aktuell 1 bis 2 Monate Versandzeit, deshalb gibt es hier keinen Kaufknopf dafür.
| Saugkraft | 19.000 Pa |
| Navigation | LiDAR-Laserturm, Einzel-Laser-Hinderniserkennung (keine Kamera) |
| Akku | ca. 4,3 Stunden laut Hersteller |
| Wischfunktion | Ja – ausfahrbarer Mopp, automatische Moppwäsche + Heißlufttrocknung |
| Absaugstation | Ja – All-in-One-Station, 3,2-l-Staubbeutel |
| Lautstärke | unbekannt (Hersteller nennt keinen dB-Wert) |
| Höhe | 9,7 cm |
- 19.000 Pa, höchste Saugkraft in diesem Vergleich, bei UVP 499 € aktuell oft schon ab rund 299 € zu finden
- Ausfahrbarer Mopp reicht bis an Wandkanten und Möbelfüße
- Station wäscht den Mopp automatisch und trocknet mit Heißluft
- Einzel-Laser-Hinderniserkennung stößt bei Kabeln, Socken und kleinen Gegenständen an Grenzen, bestätigt im Test von connect.de
- LiDAR-Turm lässt sich nicht einziehen, Bauhöhe 9,7 cm passt nicht unter sehr niedrige Möbel
- Bei Amazon.de aktuell 1 bis 2 Monate Versandzeit, deshalb ohne Kaufknopf hier
Roborock Q10 S5+
Der Q10 S5+ ist der Q10 S5 mit Station: 10.000 Pa, PreciSense-LiDAR, keine Kamera, dazu ein Dock, das den Staubbehälter automatisch entleert. Den Mopp wäscht die Station nicht, das bleibt Handarbeit. Dafür liegt er preislich deutlich unter dem QV 35A.
| Saugkraft | 10.000 Pa (Herstellerangabe) |
| Navigation | PreciSense LiDAR (keine Kamera) |
| Akku | bis 150 Min. laut testberichte.de |
| Wischfunktion | Ja – VibraRise, hebt auf Teppich automatisch an |
| Absaugstation | Ja – automatische Staubentleerung (keine Mopp-Wäsche), 2,7 l |
| Lautstärke | unbekannt (Hersteller nennt keinen dB-Wert) |
| Höhe | 9,9 cm |
- 10.000 Pa und automatische Staubentleerung, ab rund 210 € laut testberichte.de
- Reine LiDAR-Navigation ohne Kamera
- Mopp hebt sich auf Teppich automatisch an
- Station wäscht den Mopp nicht
- testberichte.de vergibt nur die Note 2,7, unter anderem wegen kaum neuer Funktionen gegenüber Vorgängern
- Preisspanne je nach Händler und Set groß, vor dem Kauf vergleichen
Roborock Q10 S5
Der günstigste Einstieg im Vergleich: 10.000 Pa und PreciSense-LiDAR ohne Kamera, aber ohne Absaugstation. Du leerst den 0,5-l-Behälter selbst und füllst den 200-ml-Wassertank von Hand. Die Hinderniserkennung nennt netzwelt rudimentär, Kabel solltest du vorher wegräumen.
| Saugkraft | 10.000 Pa (Herstellerangabe) |
| Navigation | PreciSense LiDAR (keine Kamera) |
| Akku | bis 150 Min. laut testberichte.de |
| Wischfunktion | Ja – 200-ml-Wassertank, Mopp hebt auf Teppich an |
| Absaugstation | Nein – nur Ladeschale |
| Höhe | 9,9 cm |
- Günstigster Einstieg im gesamten Vergleich, ca. 110–160 €
- 10.000 Pa, bei testberichte.de Note 2,3 (gut)
- Kein Kamerabild und keine Station, die Platz braucht
- Keine Absaugstation, Staubbehälter und Wassertank leerst und füllst du von Hand
- Hinderniserkennung rudimentär, Kabel werden laut netzwelt häufig eingesaugt
- Wischleistung bei starker Verschmutzung begrenzt
Preise: ca.-Richtwerte aus Hersteller-Webseiten und Amazon.de, Stand 22.10.2026. Aktuelle Preise beim Händler prüfen. * = Werbung/Affiliate-Link.
Laufende Kosten über 3 Jahre
Über 3 Jahre kosten Verbrauchsteile und Strom zwischen 195 € (Roborock Q10 S5) und 1.204 € (Mova E40 Ultra). Der Kaufpreis ist nicht eingerechnet.
| Modell | Summe 3 Jahre | Verbrauchsteile | Strom |
|---|---|---|---|
| Roborock Q10 S5 | 195–415 € | 180–400 € | 15 € |
| Mova E40 Ultra | 512–1.204 € | 496–1.188 € | 15 € |
Ohne Summe, weil der Hersteller nicht alle Angaben veröffentlicht:
- Roborock Qrevo S Pro: es fehlt Intervall Staubbeutel (Absaugstation)
- Roborock QV 35A: es fehlt Intervall Staubbeutel (Absaugstation)
- Roborock Q10 S5+: es fehlt Intervall Staubbeutel (Absaugstation)
So rechnen wir: Roborock Q10 S5
- Hauptbürste: alle 6–12 Monate, Ersatz 2–5 Stück, 19,99 € für 1 Stück (Preisquelle, Stand 09.10.2026 · Intervallquelle) → 40–100 €
- Seitenbürste: alle 3–6 Monate, Ersatz 5–11 Stück, 19,99 € für 2 Stück (Preisquelle, Stand 09.10.2026 · Intervallquelle) → 60–120 €
- Waschbarer Filter: alle 6–12 Monate, Ersatz 2–5 Stück, 19,99 € für 2 Stück (Preisquelle, Stand 09.10.2026 · Intervallquelle) → 20–60 €
- Wischtuch: alle 3–6 Monate, Ersatz 5–11 Stück, 19,99 € für 2 Stück (Preisquelle, Stand 09.10.2026 · Intervallquelle) → 60–120 €
Strom: Akku 74,9 Wh, 41,2 kWh in 3 Jahren (15 €) (Quelle) · Bereitschaft: keine Herstellerangabe, nicht eingerechnet
So rechnen wir: Mova E40 Ultra
- Hauptbürste: alle 6–12 Monate, Ersatz 2–5 Stück, 18,99 € für 1 Stück (Preisquelle, Stand 09.10.2026 · Intervallquelle) → 38–95 €
- Seitenbürste: alle 3–6 Monate, Ersatz 5–11 Stück, 12,90 € für 1 Stück (Preisquelle, Stand 09.10.2026 · Intervallquelle) → 65–142 €
- Staubbehälterfilter: alle 3–6 Monate, Ersatz 5–11 Stück, 25,99 € für 1 Stück (Preisquelle, Stand 09.10.2026 · Intervallquelle) → 130–286 €
- Staubbeutel: alle 2–4 Monate, Ersatz 8–17 Stück, 17,99 € für 1 Stück (Preisquelle, Stand 09.10.2026 · Intervallquelle) → 144–306 €
- Wischpads (2 im Gerät): alle 1–3 Monate, Ersatz 22–70 Stück, 19,99 € für 4 Stück (Preisquelle, Stand 09.10.2026 · Intervallquelle) → 120–360 €
Strom: Akku 74,9 Wh, 41,2 kWh in 3 Jahren (15 €) (Quelle) · Bereitschaft: keine Herstellerangabe, nicht eingerechnet
Annahmen: 36 Monate, 3 Reinigungen pro Woche mit je einer vollen Akkuladung, Ladewirkungsgrad 85 %, Strompreis 37 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse August 2026, Haushalt mit 3.500 kWh im Jahr, Stand 09.10.2026, Quelle). Ersatzteilpreise sind unverbindliche Preise im Hersteller-Shop zum genannten Stand; Teile, die dem Gerät beiliegen, sind abgezogen.
Nicht eingerechnet: der Strom der Station für Moppwäsche, Warmwasser und Trocknung, weil die Hersteller ihn nicht veröffentlichen, und der Bereitschaftsstrom, wo kein Wert angegeben ist. Nennt ein Hersteller einen Höchstwert für die Bereitschaft, steht er nur im oberen Wert der Spanne. Die echten Kosten liegen bei Geräten mit Station also eher höher.
Der Roborock Qrevo S Pro ist unser Favorit unter den Saugrobotern ohne Kamera. Wer weniger ausgeben will, nimmt den Mova E40 Ultra oder den Roborock QV 35A. Ganz billig geht es mit dem Roborock Q10 S5, dann leerst du den Behälter aber selbst.
Saugroboter mit Kamera filmen deinen Wohnraum. Für viele kein Problem, für manche schon. Wer einem Gerät keine Bilder seiner eigenen vier Wände anvertrauen will, hat eine klare Alternative: LiDAR-Roboter ohne RGB-Kamera. Sie navigieren genauso präzise, schicken aber kein Bild in die Cloud.
Kamera oder keine Kamera: worin liegt der Unterschied?
Moderne Saugroboter nutzen Kameras für eine spezifische Funktion: KI-Hinderniserkennung. Die Kamera erkennt in Echtzeit, was auf dem Boden liegt, etwa Hundekot, Spielzeug oder Kabel, und die KI entscheidet, ob der Roboter ausweicht oder drüberfährt.
Diese Bilder werden in der Regel an die Cloud des Herstellers übertragen, dort verarbeitet und je nach Datenschutzrichtlinie gespeichert. MIT Technology Review berichtete im Dezember 2023 über interne iRobot-Bilder aus Kundenwohnungen, die in einer KI-Trainingsdatenbank landeten.
Was kamerafreie Roboter stattdessen nutzen:
| Funktion | Mit Kamera | Ohne Kamera (LiDAR-only) |
|---|---|---|
| Raumkartierung | VSLAM (Kamera) oder LiDAR | LiDAR, ebenso gut oder besser |
| Hinderniserkennung | Kamera-KI (erkennt Hundekot, Spielzeug) | Laser, strukturiertes Licht oder Infrarot-Nahbereich |
| Cloud-Daten | Kartierung plus Kamerabild | Nur Kartierung, kein Bild |
Wer keinen Hund hat und keine regelmäßig unvorhergesehenen Hindernisse auf dem Boden, verliert durch den Verzicht auf die Kamera in der Praxis wenig.
Wie gut ist LiDAR ohne Kamera wirklich?
LiDAR steht für Light Detection and Ranging: Ein rotierender Laser misst 360 Grad Distanzen zu Wänden und Objekten per Lichtpuls. Das Ergebnis ist eine präzise metrische Karte, der Grundriss deiner Wohnung in Zentimetergenauigkeit. Mehr zur Technik im LiDAR-Saugroboter-Vergleich.
Diese Kartierungsqualität ist bei reinen LiDAR-Robotern mindestens gleich gut wie bei Kamera-Robotern. Die Kamera hilft beim Kartieren nicht, sie ist für die Hinderniserkennung zuständig.
Was die Kamera zusätzlich bringt: Kamera-KI erkennt ein Objekt schon 30 bis 50 cm vor dem Roboter und unterscheidet Kabel von Teppichfransen. Kamerafreie Sensoren reagieren dagegen meist erst auf Nahbereichs-Kontakt (Laser, strukturiertes Licht) oder kurz davor (Infrarot) und unterscheiden nicht zwischen Objekttypen.
Praktisch bedeutet das: Kabel und Haargummis sind für kamerafreie Roboter ein größeres Risiko als für Modelle mit KI-Kamera. Wer den Boden vor jedem Durchlauf kurz aufräumt, merkt kaum einen Unterschied.
Sagt der Modellname, ob eine Kamera verbaut ist? Nicht mehr zuverlässig
Früher konntest du dich bei Roborock grob an der Serie orientieren: S-Modelle mit Kamera und ReactiveAI, Q-Modelle ohne. Der Qrevo S Pro aus diesem Vergleich zeigt, dass diese Faustregel 2026 nicht mehr trägt. Trotz „S“ im Namen bestätigt Roborock für dieses Modell ausdrücklich keine RGB-Kamera, sondern strukturiertes Licht und Infrarot-Sensoren.
Verlass dich beim Kauf deshalb nicht auf die Modellbezeichnung. Prüfe stattdessen die Produktdetails oder einen unabhängigen Test auf konkrete Formulierungen wie „RGB-Kamera“, „structured light“ oder „ohne Kamera“. Alle fünf Modelle in diesem Vergleich haben wir einzeln gegen Herstellerangaben und Testberichte geprüft.
Datenschutz: was diese Modelle übertragen, und was nicht
Alle fünf Roboter verbinden sich per App mit dem WLAN und übertragen laut Hersteller Kartierungsdaten an eine Cloud, aber kein Kamerabild. Wo genau die Server der jeweiligen Anbieter stehen, geben Roborock und Dreame/Mova in ihren Datenschutzerklärungen an; das lohnt sich vor dem Kauf zu prüfen, wenn dir das wichtig ist.
Wer ganz ohne Cloud-Anbindung reinigen will, kann bei den meisten Modellen nach dem Ersteinrichten das WLAN deaktivieren und mit manuellen Zeitplänen weiterarbeiten, verliert dann aber die App-Steuerung. Details und passende Modelle findest du im Vergleich für Saugroboter ohne WLAN.
Roborock Qrevo S Pro: das vollständigste Paket ohne Kamera
Roborock kommuniziert es klar: kein RGB-Sensor, sondern strukturiertes Licht und Infrarot für die Hinderniserkennung. Die PreciSense-LiDAR-Navigation kartiert den Raum präzise und speichert bis zu vier Etagen.
Mit 18.500 Pa reicht die Saugkraft für alle gängigen Böden inklusive Hochflorteppich. Die beiden rotierenden Mopps (200 U/min) heben sich auf Teppich automatisch an, in der Station werden sie anschließend mit 75 °C heißem Wasser gewaschen statt nur kalt gespült.
Getestet hat ihn home&smart im Mai 2026 mit 83 von 100 Punkten. Schwachpunkt ist der Preis: Mit einer UVP von 599,99 € beim Hersteller und Straßenpreisen ab rund 389 € ist er die teuerste Option in diesem Vergleich.
Fazit: Wer das technisch vollständigste kamerafreie Paket will und bereit ist, dafür zu zahlen, bekommt hier die beste Kombination aus Saugkraft, Stationskomfort und bestätigtem Kameraverzicht.
Roborock QV 35A: bewährt, mit Station, ohne Kamera
Auch der QV 35A kartiert rein per PreciSense-LiDAR, ganz ohne Kamera. Hindernisse erkennt er stattdessen per Reactive Tech mit strukturiertem Licht. Die All-in-One-Station entleert den Staubbehälter automatisch und füllt zugleich Frischwasser nach; laut Roborock hält das bis zu 65 Tage ohne manuelles Eingreifen durch.
Die Wischfunktion ist serienmäßig verbaut: Zwei rotierende Mopps waschen sich in der Station selbst und heben sich auf Teppich automatisch an. Wer nur saugen will, schaltet das Wischen im App-Modus „Nur saugen“ ab.
Laut testberichte.de läuft der QV 35A rund 180 Minuten pro Akkuladung und arbeitet im Normalbetrieb mit rund 64 dB.
Fazit: Der direkte Nachfolger des eingestellten Q5 Max+, jetzt mit selbstwaschendem statt nur optionalem Mopp, weiterhin ganz ohne Kamera.
Mova E40 Ultra: die höchste Saugkraft im Vergleich
Mova ist Dreames Zweitmarke für den Preis-Leistungs-Bereich. Der E40 Ultra navigiert über einen fest verbauten LiDAR-Turm und erkennt Hindernisse mit einem einzelnen Laser, komplett ohne Kamera. Das bestätigen mehrere unabhängige Tests, unter anderem von connect.de.
Mit 19.000 Pa hat er die höchste Saugkraft in diesem Vergleich, bei einer UVP von 499 € aber schon für rund 299 € zu finden. Der ausfahrbare Mopp reicht bis an Wandkanten, die Station wäscht ihn automatisch und trocknet mit Heißluft.
Die Kehrseite: Ein Einzel-Laser ist weniger differenziert als eine Kamera-KI. Bei Kabeln, Socken und kleinen Gegenständen stößt die Hinderniserkennung an Grenzen.
Bei Amazon.de braucht der E40 Ultra aktuell 1 bis 2 Monate Versandzeit. Er bleibt deshalb als Vergleichsmodell stehen, aber ohne Kaufknopf auf dieser Seite.
Fazit: Für alle, die maximale Saugkraft ohne Kamera zum fairen Preis suchen, mit einer einfacheren Hinderniserkennung leben können und die längere Lieferzeit in Kauf nehmen.
Roborock Q10 S5+: Station für wenig Geld, Mopp bleibt Handarbeit
Der Q10 S5+ ist der Q10 S5 mit Absaugstation. Er navigiert per PreciSense-LiDAR, eine Kamera gibt es nicht. Die Station entleert den Staubbehälter automatisch (2,7 l), den Mopp wäscht sie nicht. Roborock gibt 10.000 Pa an, der Mopp hebt sich auf Teppich an.
testberichte.de bewertet ihn mit der Note 2,7 und lobt die präzise Navigation auch in engen Bereichen. Als Schwächen nennt der Test den umständlichen Deckel und wenig Neues gegenüber den Vorgängern. Die Preisspanne ist groß: ab rund 210 € für den Roboter mit Station, je nach Set bis etwa 360 €.
Fazit: Sinnvoll, wenn dir die automatische Staubentleerung wichtig ist, der Mopp aber nicht von allein sauber werden muss. Mehr zur Serie im Roborock-Q-Serie-Vergleich.
Roborock Q10 S5: der günstigste Einstieg ohne Station
Gleiche Technik wie der Q10 S5+, aber nur mit Ladeschale. Du leerst den 0,5-l-Behälter selbst und füllst den 200-ml-Wassertank von Hand. Dafür kostet er meist etwa 120 bis 160 €, und die Saugkraft von 10.000 Pa gilt als sehr stark, auch auf Teppich und bei Tierhaaren.
Die Hinderniserkennung bezeichnet netzwelt als rudimentär, Kabel werden laut Test häufig eingesaugt. Räum den Boden also vor dem Start kurz auf. Bei testberichte.de erreicht er die Note 2,3. Mehr günstige LiDAR-Modelle findest du bei den Saugrobotern unter 500 Euro mit LiDAR und im Vergleich für kleine Wohnungen.
Fazit: Der günstigste Einstieg im Vergleich für alle, die keine Station brauchen und lieber sparen.
Vergleichstabelle: Die fünf Modelle im Überblick
| Modell | Saugkraft | Navigation | Absaugstation | Preis ca. | Bei Amazon.de lieferbar |
|---|---|---|---|---|---|
| Roborock Qrevo S Pro | 18.500 Pa | LiDAR + strukturiertes Licht | Ja, mit Heißwasser-Moppwäsche | 389–599 € | Ja |
| Roborock QV 35A | 8.000 Pa | LiDAR, Reactive Tech | Ja, Wasserbefüllung automatisch | 290–370 € | Ja |
| Mova E40 Ultra | 19.000 Pa | LiDAR-Laserturm | Ja, Moppwäsche + Heißluft | 299–499 € | Lange Lieferzeit |
| Roborock Q10 S5+ | 10.000 Pa | PreciSense LiDAR | Ja, ohne Moppwäsche | 210–360 € | Ja |
| Roborock Q10 S5 | 10.000 Pa | PreciSense LiDAR | Nein, nur Ladeschale | 110–160 € | Ja |
Keines der fünf Modelle hat eine RGB-Kamera; Hinderniserkennung läuft über Laser, strukturiertes Licht oder Infrarot. Saugkraft-Angaben in Pascal sind Herstellerangaben und zwischen Marken nicht direkt vergleichbar.
Welches Modell passt zu dir?
Roborock Qrevo S Pro (ca. 389–599 €) – bestes Gesamtpaket, Budget zweitrangig: 18.500 Pa, Heißwasser-Moppwäsche, bestätigt kamerafrei, getestet mit 83 von 100 Punkten.
Roborock QV 35A (ca. 290–370 €) – bewährt, mit Station, reduziertes Budget: 8.000 Pa, All-in-One-Station mit automatischer Wasserbefüllung.
Mova E40 Ultra (ca. 299–499 €) – maximale Saugkraft zum fairen Preis: 19.000 Pa, Station mit Moppwäsche, Einzel-Laser statt Kamera. Bei Amazon.de aktuell 1 bis 2 Monate Versandzeit, deshalb ohne Kaufknopf hier.
Roborock Q10 S5+ (ca. 210–360 €) – automatische Staubentleerung, kleines Budget: Mopp wäschst du selbst.
Roborock Q10 S5 (ca. 110–160 €) – günstigster Einstieg ohne Station: 10.000 Pa, Behälter von Hand leeren. Für Filter- und Allergiefragen lohnt sich zusätzlich ein Blick in unseren Vergleich für Allergiker.
Für wen ein Saugroboter ohne Kamera passt — und für wen nicht
Der Verzicht auf die Kamera passt, wenn dir Privatsphäre wichtiger ist als die feinste Objekterkennung: Du bekommst dieselbe LiDAR-Kartierung wie bei Kamera-Modellen, nur dass kein Videobild aus deiner Wohnung in eine Cloud geht. Am besten funktioniert das in aufgeräumten Wohnungen ohne Haustier, weil Laser und strukturiertes Licht ein Hindernis zwar erkennen, aber nicht zwischen Kabel, Spielzeug und Kot unterscheiden.
Nicht passend ist die Wahl, wenn du Hunde oder Katzen hast und dich auf verlässliches Ausweichen vor Hinterlassenschaften verlassen willst: Das leisten bisher nur Kamera-Modelle mit KI-Objekterkennung, etwa im Vergleich mit Kamera. Auch wer ein Live-Bild zur Fernüberwachung der Wohnung will, findet das nur bei Geräten mit Kamera.
Ausschlussgründe: Haustier mit Kotrisiko, viel liegen gelassener Kleinkram oder Kabel auf dem Boden, oder der Wunsch nach einem Live-Bild aus der Wohnung per App. Dann ist ein Modell mit Kamera trotz der Datenschutzfrage die praktischere Wahl.
Was offenbleibt: Für vier der fünf Modelle hier – Qrevo S Pro, Mova E40 Ultra, Q10 S5+ und Q10 S5 – nennt kein Hersteller oder Test einen dB-Wert zur Lautstärke. Nur für den QV 35A liegt mit rund 64 dB ein Wert von testberichte.de vor. Wir schätzen die anderen nicht, in der Tabelle oben steht dafür „unbekannt“.
Du musst nicht unbedingt ein neues Gerät kaufen
Steht bei dir schon ein Saugroboter mit Kamera im Haus, und die Kamera ist dein einziges Bedenken? Dann hilft oft schon, nach dem Ersteinrichten das WLAN im Gerät zu deaktivieren und mit festen Zeitplänen weiterzuputzen, wie oben im Abschnitt zum Datenschutz beschrieben. Du verlierst die App-Steuerung, aber es verlässt keine Aufnahme mehr die Wohnung – ein zweites, kamerafreies Gerät brauchst du dafür nicht. Nur wenn das vorhandene Gerät regelmäßig an Kabeln oder Teppichkanten hängen bleibt, lohnt sich ein echter Wechsel.
Häufige Fragen
Gibt es einen leisen Saugroboter ohne Kamera, der auch beim Datenschutz überzeugt?
Bei der Kamera-Frage sind sich alle fünf Modelle gleich: keine RGB-Kamera, keine Bildübertragung in die Cloud. Bei der Lautstärke unterscheiden sie sich dagegen in der Beleglage: Nur für den Roborock QV 35A liegt mit rund 64 dB im Normalbetrieb ein Wert von testberichte.de vor. Für Qrevo S Pro, Mova E40 Ultra, Q10 S5+ und Q10 S5 nennt kein Hersteller oder Test einen dB-Wert, wir führen sie deshalb als unbekannt statt sie zu schätzen. Willst du Datenschutz und einen belegten Lautstärkewert zugleich, ist der QV 35A aktuell die einzige Option mit beiden Angaben.
Quellen
- Roborock Qrevo S Pro: de.roborock.com/products/roborock-qrevo-s-pro (Herstellerangaben, UVP), abgerufen 2026-09-28
- inside-digital.de, Datenblatt Roborock Qrevo S Pro (Maße, Kapazitäten, Marktstart April 2026), abgerufen 2026-09-28
- home&smart: „LiDAR mit oder ohne Kamera: Was ein Saugroboter wirklich braucht“, Test Roborock Qrevo S Pro mit 83/100 Punkten, Mai 2026
- deskmodder.de: „Roborock Qrevo S Pro im Test“, Juni 2026 (Hinderniserkennung per strukturiertem Licht statt Kamera)
- de.roborock.com, offizielle Produktseite Roborock QV 35A, abgerufen 2026-09-29
- testberichte.de-Test Roborock QV 35A (Laufzeit, Lautstärke), abgerufen 2026-09-29
- testberichte.de, Tests Roborock Q10 S5 (Note 2,3) und Q10 S5+ (Note 2,7), Datenblattwerte und Preisspannen, abgerufen 2026-10-04
- netzwelt.de: „Roborock Q10 S5 im Test“ (keine Kamera, Hinderniserkennung rudimentär), abgerufen 2026-10-04
- geizhals.de, Preisvergleiche Roborock Qrevo S Pro und Mova E40 Ultra, abgerufen 2026-09-28
- geizhals.de, Preisvergleich Roborock QV 35A, abgerufen 2026-09-29
- Amazon.de, Lieferbarkeit der Angebote, Abruf 2026-10-21
- connect.de: „Mova E40 Ultra im Test“ (Einzel-Laser-Hinderniserkennung, keine Kamera), 2026
- inside-digital.de: Datenblatt und Test Mova E40 Ultra, abgerufen 2026-09-28
- MIT Technology Review: „iRobot sold images of its customers to train AI“, Dezember 2023
- heise.de: „Ecovacs DEEBOT-Sicherheitslücke CVE-2023-43360: Kamera- und Mikrofon-Zugriff möglich“, Oktober 2023
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